Marienschule Limburg

Theater AG

Die Theater-AG der Marienschule Limburg bringt das Theaterstück „#dieWELLE“ von Jochen Strauch nach dem Roman „The Wave“ von Morton Rhue und der Kurzgeschichte „The Third Wave“ von Ron Jones auf die Bühne. Die Aufführungen finden am Samstag, 13. Juni 2026 um 20 Uhr und am Sonntag, 14. Juni 2026 um 18 Uhr in der Aula der Marienschule statt. Die Bühnenfassung von Jochen Strauch verlegt die Geschichte, die auf einem realen Experiment aus dem Jahr 1967 in den USA basiert, an eine deutsche Schule der Gegenwart.


Theater-AG der Marienschule spielt „#dieWELLE“

 

Im Geschichtsunterricht wird das Thema Nationalsozialismus behandelt. Da die Schülerinnen und Schüler nicht nachvollziehen können, warum sich so viele Menschen damals dem NS-Regime unterordneten und nichts dagegen unternahmen, startet ihre Lehrerin ein Experiment. In der Klasse gelten ab nun klare Regeln, Disziplin und Hierarchie. Des Weiteren werden ein passendes Symbol, ein gemeinsamer Gruß sowie Parolen entwickelt. Zunächst steigt das Gemeinschaftsgefühl und auch der Außenseiter Robert gehört plötzlich dazu. Dann entwickelt sich jedoch eine gefährliche Dynamik und das Experiment gerät immer mehr außer Kontrolle. Dabei wirft das Theaterstück wichtige Fragen auf: Wie entstehen autoritäre Bewegungen und warum schließen sich Menschen ihnen an? Wie leicht lassen sich demokratische Werte aufgeben? Wie viel Verantwortung trägt jede einzelne Person für ihr Handeln innerhalb einer Gruppe? Kann so etwas heute wieder passieren? Die Theater-AG unter Leitung der Theaterpädagogin und Regisseurin Cara Basquitt hat sich das gesamte Schuljahr 2025/2026 mit diesen Fragen beschäftigt und intensiv an der Inszenierung gearbeitet.

Der Eintritt für die Theateraufführungen beträgt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Karten können an der Pforte der Marienschule sowie an der Abendkasse erworben werden. Die Aufführungsrechte liegen beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg. Altersempfehlung: ab 12 Jahren.

Das Plakat wurde von Esther Heindrich, Hannah Kepper und Aurelia Zilling erstellt. 

 

 

 

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