Valle Aurina

Skifahrt Valle Aurina 2026

Im Januar 2026 ging es für 42 Schülerinnen und Schüler der Q1 auf Skifahrt in das Ahrntal nach Südtirol. Gemeinsam mit unseren Lehrkräften machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg zu unserer einwöchigen Reise, die uns definitiv sportlich forderte, aber auch als Jahrgang enger zusammenbrachte.

Unvergessliche Skiwoche im Ahrntal, Südtirol

Donnerstag Abend, den 15.01, trafen wir uns alle mit großer Vorfreude an der Lahnkampfbahn, um unsere Reise ins Ahrntal anzutreten. Nach dem Verabschieden von unseren Eltern und dem Beladen des Busses begaben wir uns auf die zehnstündige Busfahrt. Spätestens beim ersten Blick auf die verschneiten Berge in den frühen Morgenstunden wussten wir: Diese Woche würde etwas ganz Besonderes werden. Nach der nächtlichen Reise, die manche mit mehr, manche mit weniger Schlaf verbrachten, kamen wir am Morgen etwas müde, aber mit voller Vorfreude in unserer Unterkunft, der Pension „Frohsinn“, an. Nach einer kurzen Pause hieß es für die meisten von uns: Ab zum Skiverleih, wo wir unsere Ausrüstung erhielten.

Nach dem schnellen Mittagessen in der Pension wurden wir auf dem Klausberg je nach Können und Erfahrung in Gruppen eingeteilt. Während einige von uns im Klausiland ihre ersten Kurven absolvierten, konnten andere direkt auf den größeren Pisten ihr Können unter Beweis stellen. Durch den täglichen, sehr guten Skiunterricht von unseren Lehrkräften machten wir alle große Fortschritte – unabhängig davon, auf welchem Niveau wir zu Beginn der Woche starteten. Manche entdeckten ihre Leidenschaft fürs Skifahren, während ein anderer sich einen recht ungewöhnlichen Fahrstil aneignete (der sogenannte „Eller-Stil“, der durch eine durchgängige Hockposition besticht). Auch Herr Laukner beeindruckte uns mit seinem Skifahrstil und erhielt daher den ehrenvollen Titel ‚Adler‘, auch wenn nicht jeder Flug mit einer sanften Landung endete… Der Spaß war aber natürlich immer im Vordergrund, weshalb wir auch gelegentlich mal mehr ausprobiert haben als das „normale“ Fahren, wie das Fahren einiger Formationen, das Erkunden des Fun-Parks, die Besichtigung der Gipfelspitze oder das spielerische Handschuh-Rugby als Aufwärmmethode. Aber nicht nur im Skifahren konnten wir uns verbessern – auch geographisch bildete uns Herr Berwanger bemerkenswert weiter und nach kurzem Klettern durften wir einen Blick auf den „Mont Blanc“ werfen. Wer hätte gedacht, welche Aussicht man vom Klausberg aus hat…

Auch abseits der Pisten hatten wir eine tolle Zeit. Die gemeinsamen Mahlzeiten mittags auf der Hütte „Almboden“ boten viele Gelegenheiten zum Austauschen und Lachen über den Ski-Vormittag. So konnte man auch mit seinen Freunden abseits der Skigruppen Zeit verbringen. Im Gegensatz dazu hielt sich die Begeisterung für das Frühstück um 7:30 Uhr teilweise in Grenzen. Nach den kurzen Nächten folgte im Skibus viel „Quetscherei“, damit jeder mitfahren konnte. Jedoch war jegliche schlechte Laune und Müdigkeit spätestens auf den Pisten verflogen, denn die Gegebenheiten waren optimal. Wir fuhren bei Kaiserwetter und frostigen Temperaturen Ski.

Natürlich forderte uns das tägliche Skifahren: kleine Stürze, Muskelkater oder einfach fehlende Energie durch zu wenig Schlaf gehörten gelegentlich dazu. Glücklicherweise blieben der Truppe größere Verletzungen erspart. Die Erfolge auf der Piste überwogen dazu eindeutig und motivierten uns jeden Tag aufs Neue zur frühen Stunde aufzubrechen.

Viel zu schnell kam jedoch der letzte Skitag. Nachmittags durften wir uns in selbstgewählten Gruppen, unabhängig vom Leistungsstand, zusammenfinden und gemeinsam mit den Lehrkräften die Piste am K2 bezwingen. Somit hatte jeder die Möglichkeit mit seinen Freunden zu fahren, unabhängig davon, in welcher Gruppe man vorher war. Als jeder seine finale Abfahrt fuhr, erinnerten wir uns an die schöne, gemeinsame Zeit und wie schnell diese leider vorbeiging. 

Nicht nur das Skifahren sondern auch die abwechslungsreichen Abendprogramme sorgten für gute Stimmung und stärkten unser Gemeinschaftsgefühl. Spiele wie die „Hüttenolympiade“, gelegentliches Aprés-Ski im Hexenkessel, unsere Fackelwanderung zu einem unvergesslichen Abend im Pub, aber auch die gemütlichen Spiele-Abende machten die Skifahrt zu mehr als nur einer sportlichen Woche. An dieser Stelle müssen weitere Details leider unerwähnt bleiben, denn „was im Ahrntal passiert, das bleibt im Ahrntal“. Simon, Maria und Luna feierten am Samstag einen ganz besondern Tag auf der Skifahrt – ihren 18. Geburtstag, der sicherlich in Erinnerung bleiben wird. Das Highlight bildete jedoch der letzte Abend, der eine ganz besondere Überraschung für uns bereit halten sollte… Dabei wurde viel gemeinsam gelacht und auch die Lehrer enttäuschten uns keinesfalls. Tanzend und lachend ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen und gingen ins Bett. 

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns vom Ahrntal und der netten Gastfamilie Berger. Auf der Rückfahrt erinnerten wir uns gemeinsam an die vielen besonderen Momente, die wir in dieser Woche erleben durften. Trotz der Mini-Buspanne am Rastplatz, einem dadurch etwas längerem McDonalds-Besuch und einer kleineren Verspätung, kamen wir erschöpft aber glücklich nach der 14-stündigen Heimfahrt gegen 21 Uhr in Limburg an. Abschließend sind wir uns sicher, dass die Skifahrt 2026 für uns alle eine unvergessliche Zeit voller neuer Herausforderungen auf der Piste, toller Erlebnisse mit Freunden und Lehrern sowie starkem Zusammenhalt war. Diese Woche wird uns noch lange in Erinnerung bleiben, was nur durch die tolle Organisation von Herrn Berwanger und der Betreuung von Herrn Burle, Frau Menges, Herrn Giebenhain, Herrn Laukner, Herrn Mädrich und Amelie Schmidt gelingen konnte. Ein großes Dankeschön von uns allen für diese unvergessliche Zeit!

Aus Lehrersicht ist diesem tollen und sehr wertschätzenden Bericht wenig hinzuzufügen: Auch wir Lehrkräfte sind uns sicher, dass ihr die Skifahrt in toller Erinnerung behalten werdet und dementsprechend noch oft über die Woche gesprochen werden wird. Das geht uns im Übrigen genauso! Wir freuen uns sehr, dass die Skifahrt so reibungsfrei abgelaufen ist und euch so gut gefallen hat – die vielen glücklichen und lachenden Gesichter sprechen für sich. Besonders wichtig ist auch, dass keine ganz schlimmen Unfälle passiert sind. Wie in den vergangenen Jahren geht eine rundum gelungene Skiwoche im Ahrntal zu Ende. Abschließend möchten wir uns noch einmal für das produktive Miteinander während der gesamten Woche bei Euch bedanken. Dadurch habt ihr zu einer tollen Woche entscheidend beigetragen, habt viele neue Erfahrungen gesammelt und alle haben ihr Fahrkönnen deutlich verbessert.

 

Bericht: Anna Fries, Rosalie Neis, Emilia Grunert, Finja Hüls, Mathilda Götzler und Herr Berwanger

 

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